DHEA-Supplementierung

Medizinische Studien zu DHEA

Langzeit-DHEA-Ersatz bei primärer Nebennierenrindeninsuffizienz: eine randomisierte kontrollierte Studie

2008-02 Gurnell EM, Hunt PJ, Curran SE, Conway CL, Pullenayegum EM, Huppert FA, Compston JE, Herbert J, Chatterjee VK

Dehydroepiandrosteron (DHEA) und DHEA-Sulfat (DHEAS) sind die wichtigsten im Kreislauf befindlichen adrenalen Steroide und Substrate für die periphere Biosynthese von Sexualhormonen. Bei Morbus Addison müssen Glukokortikoid- und Mineralokortikoidmangel lebenslang ausgeglichen werden, aber der damit verbundene fast gänzliche Ausfall der DHEA-Synthese wird üblicherweise nicht korrigiert.

DHEA-Sekretion bei gesunden älteren Männern und Frauen: Wirkung einer Testosteron- und Wachstumshormontherapie bei älteren Männern

2006-11 Muniyappa R, Wong KA, Baldwin HL, Sorkin JD, Johnson ML, Bhasin S, Harman SM, Blackman MR

Der Alterungsprozess steht in Zusammenhang mit einer Abnahme der Aktivität der Geschlechtssteroide und der GH / IGF-I-Achse. Es ist nicht bekannt, ob diese Veränderungen zur gleichzeitigen Abnahme der Dehydroepiandrosteron-(DHEA)- und DHEA-Sulfat-(DHEAS)-Produktion beitragen. Auch über die Wirkung einer Verabreichung von Geschlechtssteroiden und/oder Wachstumshormon (GH) auf die DHEA- und DHEAS-Produktion ist nichts bekannt.

Dehydroepiandrosteron-(DHEA)-Substitution reduziert bei ­Patienten mit Hypophyseninsuffizienz, die mit Wachstumshormon (GH) behandelt werden, den Dosisbedarf an GH

2006-11 Brooke AM, Kalingag LA, Miraki-Moud , Camacho-Hübner C, Maher KT, Walker DM, Hinson JP, Monson JP

Der Dosisbedarf an Wachstumshormon (GH) ist bei Patienten mit Hypophyseninsuffizienz, bei denen ACTH reichlich vorhanden ist, niedriger als bei Patienten mit ACTH-Mangel. Dies lässt darauf schließen, dass Nebennierenandrogene bei einer vorgegebenen GH-Dosis die Bildung von IGF-I steigern können. Ziel dieser Studie war die Bestimmung der Wirkung von Dehydroepiandrosteron (DHEA) auf den Dosisbedarf an Wachstumshormon (GH) bei erwachsenen Patienten mit Hypophyseninsuffizienz.

InCHIANTI-Studie: Wirkung von DHEAS auf die Skelettmuskulatur über die gesamte Lebensdauer

2004-05 Valenti G, Denti L, Maggio M, Ceda G, Volpato S, Bandinelli S, Ceresini G, Cappola A, Guralnik JM, Ferrucci L

Es gibt Hinweise darauf, dass der Rückgang der Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS)-Produktion zum Teil für die häufig mit zunehmendem Alter zu beobachtende Abnahme der Muskelkraft und -masse verantwortlich ist. Diese Hypothese wurde allerdings nur anhand kleinerer Gruppen von freiwilligen Normalprobanden unter weitgehender Vernachlässigung möglicher Störvariablen getestet.

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