Sonstige Erkenntnisse

Medizinische Studien zu DHEA – Sonstige Erkenntnisse

DHEA Andere Erkenntnisse

DHEA hat sich auch bei vielen weiteren Krankheitsbildern bewährt, bei denen das harmonische Zusammenspiel aller Hormone von großer Bedeutung zu sein scheint. Bedenkt man, dass DHEA ist jenes Hormon ist, das mengenmäßig am meisten im Körper produziert wird, ist nachzuvollziehen, warum Änderungen in diesem Hormonprofil so vielseitige Auswirken haben können.

In dieser Kategorie stellen wir Ihnen daher die wichtigsten Studien und zukünftige Anwendungsgebiete vor, in denen DHEA bereits erfolgreich eingesetzt wurde bzw. noch weiteres Potenzial als Therapeutikum besitzt.

Medizinische Studien zu DHEA – Sonstige Erkenntnisse

Dehydroepiandrosteron und Dehydroepiandrosteron-Sulfat im Blut als pathophysiologische Korrelation von chronischen Schmerzen: Analysen anhand einer nationalen Stichprobe von Erwachsenen im mittleren Lebensalter in den USA

2021-02 Li R, Chapman BP, Smith SM

Die Identifizierung von Biomarkern ist eine Priorität in der translationalen chronischen Schmerzforschung. Dehydroepiandrosteron (DHEA) und seine sulfatierte Form, DHEA-S, sind adrenokortikale Steroide im Blut mit neuroprotektiven Eigenschaften, die auch Sexualhormone produzieren. Sie könnten wichtige geschlechtsspezifische neuroendokrine Mechanismen des chronischen Schmerzes erfassen.

Dehydroepiandrosteron potenziert die Wirkung von Vitamin D auf die Autoimmunität der Schilddrüse bei euthyreoten Frauen mit Autoimmunthyreoiditis: Eine Pilotstudie

2021-02 Krysiak R, Szkróbka W, Okopień B

Der Einfluss von Androgenen auf die Schilddrüse bei Frauen ist nur unzureichend geklärt. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu untersuchen, ob eine Vitamin D/Dehydroepiandrosteron (DHEA)-Kombinationstherapie bei jungen Frauen mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse und der Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse besser wirkt als Vitamin D allein.

Sprachleistung bei Stress bei gesunden älteren Menschen: Einfluss von Dehydroepiandrosteron (DHEA) und Cortisol-Reaktivität

2020-01 Hidalgo V, Almela M, Villada C, van der Meij L, Salvador A

Der Einfluss von Stress auf die Dehydroepiandrosteron (DHEA)-Antwort in der älteren Bevölkerung ist wenig untersucht. In dieser Studie wurde bei gesunden älteren Menschen untersucht, ob die DHEA- und Cortisol-Reaktionen auf den Trier Social Stress Test (TSST) mit der Leistung bei dieser Aufgabenstellung in Zusammenhang stehen.

Langzeit-DHEA-Ersatz bei primärer Nebennierenrindeninsuffizienz: eine randomisierte kontrollierte Studie

2008-02 Gurnell EM, Hunt PJ, Curran SE, Conway CL, Pullenayegum EM, Huppert FA, Compston JE, Herbert J, Chatterjee VK

Dehydroepiandrosteron (DHEA) und DHEA-Sulfat (DHEAS) sind die wichtigsten im Kreislauf befindlichen adrenalen Steroide und Substrate für die periphere Biosynthese von Sexualhormonen. Bei Morbus Addison müssen Glukokortikoid- und Mineralokortikoidmangel lebenslang ausgeglichen werden, aber der damit verbundene fast gänzliche Ausfall der DHEA-Synthese wird üblicherweise nicht korrigiert.

Dehydroepiandrosteron-(DHEA)-Substitution reduziert bei ­Patienten mit Hypophyseninsuffizienz, die mit Wachstumshormon (GH) behandelt werden, den Dosisbedarf an GH

2006-11 Brooke AM, Kalingag LA, Miraki-Moud , Camacho-Hübner C, Maher KT, Walker DM, Hinson JP, Monson JP

Der Dosisbedarf an Wachstumshormon (GH) ist bei Patienten mit Hypophyseninsuffizienz, bei denen ACTH reichlich vorhanden ist, niedriger als bei Patienten mit ACTH-Mangel. Dies lässt darauf schließen, dass Nebennierenandrogene bei einer vorgegebenen GH-Dosis die Bildung von IGF-I steigern können. Ziel dieser Studie war die Bestimmung der Wirkung von Dehydroepiandrosteron (DHEA) auf den Dosisbedarf an Wachstumshormon (GH) bei erwachsenen Patienten mit Hypophyseninsuffizienz.

Scroll to Top